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Revitalisierung Wohn- und Geschäftshaus

Ort: Maihofstrasse 61, 
Libellenstrasse 69, Luzern
Beschaffung: Direktauftrag
Rubrik: Wohnungsbau, Dienstleistung
Grösse: 22 Mietwohnungen, 
1 Gewerberaum à 269m²
Status: realisiert
Jahr: 2008 bis 2009

Auszeichnung: 
Award «best architects 18»

Zusammenarbeit: 
Kantonale Denkmalpflege Luzern
Farbberatung: Angelika Walthert, 
Bildende Künstlerin, Luzern

Das von Otto Schärli im Jahre 1929 erbaute Haus steht an prominenter städtebaulicher Lage im Maihofquartier. Aufgrund seines kulturgeschichtlichen Wertes konnte es 2009 unter Schutz gestellt werden. Im Unterschied zu der damals häuptsächlich vorherrschenden Baukultur in der Zentralschweiz gehört es zweifellos zu jenen Bauten, die den Übergang von der Vormoderne zum Neuen Bauen beispielhaft dokumentieren.

Im Gegensatz zur Fassadengestaltung zeugen die Grundrisse, die sich an das Gedankengut des «Razionalismo» anlehnen, von einer eindeutig modernen Haltung. zwei grosszügige Treppenhäuser erschliessen in der Verlängerung des rechteckigen Innenhofs pro Geschoss je zwei Wohnungen, die konsequent um einen rechtwinkligen Korridor komponiert sind. Die zum Innenhof hin ausgerichteten Küchen und Bäder haben ihre maximale Lebensdauer längst erreicht und werden komplett erneuert. Durch den Abbruch der bestehenden Küchen entstehen zentrale Eingangsbereiche, die als Essplatz dienen und die räumliche Beziehung zum Innenhof stärken. Im Erdgeschoss bleibt das Ladenlokal mit Galerie erhalten und in der ehemaligen Lastwagenwerkstatt entstehen Loftwohnungen mit neu eingezogenen Schlafgalerien. Im vorgelagerten Ladenlokal entstand 2014 das Quartierrestaurant Libelle. Die neuen Eingriffe sind subtil formuliert und respektieren die vorhandene Bausubstanz in hohem Masse. Die Restaurierung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Kantonalen Demkmapflege.

> Projektdokumentation

Revitalisierung Wohn- und Geschäftshaus

Ort: Maihofstrasse 61, 
Libellenstrasse 69, Luzern
Beschaffung: Direktauftrag
Rubrik: Wohnungsbau, Dienstleistung
Grösse: 22 Mietwohnungen, 
1 Gewerberaum à 269m²
Status: realisiert
Jahr: 2008 bis 2009

Auszeichnung: 
Award «best architects 18»

Zusammenarbeit: 
Kantonale Denkmalpflege Luzern
Farbberatung: Angelika Walthert, 
Bildende Künstlerin, Luzern

Das von Otto Schärli im Jahre 1929 erbaute Haus steht an prominenter städtebaulicher Lage im Maihofquartier. Aufgrund seines kulturgeschichtlichen Wertes konnte es 2009 unter Schutz gestellt werden. Im Unterschied zu der damals häuptsächlich vorherrschenden Baukultur in der Zentralschweiz gehört es zweifellos zu jenen Bauten, die den Übergang von der Vormoderne zum Neuen Bauen beispielhaft dokumentieren.

Im Gegensatz zur Fassadengestaltung zeugen die Grundrisse, die sich an das Gedankengut des «Razionalismo» anlehnen, von einer eindeutig modernen Haltung. zwei grosszügige Treppenhäuser erschliessen in der Verlängerung des rechteckigen Innenhofs pro Geschoss je zwei Wohnungen, die konsequent um einen rechtwinkligen Korridor komponiert sind. Die zum Innenhof hin ausgerichteten Küchen und Bäder haben ihre maximale Lebensdauer längst erreicht und werden komplett erneuert. Durch den Abbruch der bestehenden Küchen entstehen zentrale Eingangsbereiche, die als Essplatz dienen und die räumliche Beziehung zum Innenhof stärken. Im Erdgeschoss bleibt das Ladenlokal mit Galerie erhalten und in der ehemaligen Lastwagenwerkstatt entstehen Loftwohnungen mit neu eingezogenen Schlafgalerien. Im vorgelagerten Ladenlokal entstand 2014 das Quartierrestaurant Libelle. Die neuen Eingriffe sind subtil formuliert und respektieren die vorhandene Bausubstanz in hohem Masse. Die Restaurierung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Kantonalen Demkmapflege.

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