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Wohnüberbauung

Ort: Oberfeld, Parz. 1344, Root
Auftraggeber: Gemeinde Root, Grundstückeigentümer
Beschaffung: Projektwettbewerb 1. Rang
Rubrik: Wohnungsbau
Grösse: 97 Wohneinheiten
Status: Gestaltungsplan
Jahr: ab 2012

Die bestehenden Bebauungsstruktur des Quartiers wird aufgenommen, transformiert und zu einem schlüssigen Abschluss gebracht. Das Augenmerk unseres Beitrages liegt auf der Suche nach dem Gleichgewicht zwischen der Komplementärstruktur von Bebauung und Aussenraum. Die Disposition der Bauten schafft einen fliessenden Freiraum, der auf angemessene Art zwischen der Kulturlandschaft und dem Gartenstadtquartier vermittelt und die offene Landschaft mit dem Siedlungsraum verzahnt. Der natürliche Hangverlauf wird respektiert und weitgehend unverändert belassen. Mit der einfachen Geste der geschwungenen Strassenführung teilen wir das Areal in drei Bereiche, organisieren damit die Erschliessung und binden Fusswege und die Strasse an das bestehende Netz an und führen das Quartier als Ganzes zusammen. Das dreiteilige Konzept entwickelt sich talwärts von Punktbauten über schlanke Dreispänner bis zum abschliessenden Flankenbau.

Mehrfamilienhäuser mit Einfamilienhausqualitäten: Unser Bestreben ist es, in Mehrfamilienhäusern ein Wohnraumangebot zu schaffen, das den Flächenkonsum und die Zersiedlung reduziert sowie den Nutzenden gleichzeitig Vorteile bietet, die denen des Einfamilienhauses ebenbürtig sind.

Differenzierte Bereiche mit unterschiedlichen Wohnqualitäten: Variantenreiche Kombinationen sich wiederholender Elemente ergeben unterschiedliche Wohnungen, was ein bei dieser Siedlungsgrösse wohltuend breites Spektrum an Wohnungstypen ergibt. Die Punkthäuser gliedern sich hangparallel in zwei zueinander versetzten Reihen. Dieser Versatz bietet den dreiseitiger Ausblick aus den Wohnungen mit grösstmöglichen Anteil an Durchblick, Ausblick und Weitsicht. Bei den Zeilenbauten kommt verstärkt die urbane Situation zum Tragen. Hier wird besonders auf grosszügige Zwischenräume im Aussenbereich und eine gute Besonnung Wert gelegt. Der untere Flankenbau bezeichnet mit seiner Längsseite den talseitigen Abschluss des Quartiers. Die Wohnungen sind aus dem spezifischen Kontext mit einer Aussichtseite und einer Sonnenseite abgeleitet.

> Projektdokumentation

Wohnüberbauung

Ort: Oberfeld, Parz. 1344, Root
Auftraggeber: Gemeinde Root, Grundstückeigentümer
Beschaffung: Projektwettbewerb 1. Rang
Rubrik: Wohnungsbau
Grösse: 97 Wohneinheiten
Status: Gestaltungsplan
Jahr: ab 2012

Die bestehenden Bebauungsstruktur des Quartiers wird aufgenommen, transformiert und zu einem schlüssigen Abschluss gebracht. Das Augenmerk unseres Beitrages liegt auf der Suche nach dem Gleichgewicht zwischen der Komplementärstruktur von Bebauung und Aussenraum. Die Disposition der Bauten schafft einen fliessenden Freiraum, der auf angemessene Art zwischen der Kulturlandschaft und dem Gartenstadtquartier vermittelt und die offene Landschaft mit dem Siedlungsraum verzahnt. Der natürliche Hangverlauf wird respektiert und weitgehend unverändert belassen. Mit der einfachen Geste der geschwungenen Strassenführung teilen wir das Areal in drei Bereiche, organisieren damit die Erschliessung und binden Fusswege und die Strasse an das bestehende Netz an und führen das Quartier als Ganzes zusammen. Das dreiteilige Konzept entwickelt sich talwärts von Punktbauten über schlanke Dreispänner bis zum abschliessenden Flankenbau.

Mehrfamilienhäuser mit Einfamilienhausqualitäten: Unser Bestreben ist es, in Mehrfamilienhäusern ein Wohnraumangebot zu schaffen, das den Flächenkonsum und die Zersiedlung reduziert sowie den Nutzenden gleichzeitig Vorteile bietet, die denen des Einfamilienhauses ebenbürtig sind.

Differenzierte Bereiche mit unterschiedlichen Wohnqualitäten: Variantenreiche Kombinationen sich wiederholender Elemente ergeben unterschiedliche Wohnungen, was ein bei dieser Siedlungsgrösse wohltuend breites Spektrum an Wohnungstypen ergibt. Die Punkthäuser gliedern sich hangparallel in zwei zueinander versetzten Reihen. Dieser Versatz bietet den dreiseitiger Ausblick aus den Wohnungen mit grösstmöglichen Anteil an Durchblick, Ausblick und Weitsicht. Bei den Zeilenbauten kommt verstärkt die urbane Situation zum Tragen. Hier wird besonders auf grosszügige Zwischenräume im Aussenbereich und eine gute Besonnung Wert gelegt. Der untere Flankenbau bezeichnet mit seiner Längsseite den talseitigen Abschluss des Quartiers. Die Wohnungen sind aus dem spezifischen Kontext mit einer Aussichtseite und einer Sonnenseite abgeleitet.

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