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Überbauung Stirnrüti

Ort: Stirnrütistrasse
GS 265/1650, Horw
Auftraggeber: 
Alfred Müller AG, Baar
Gemeinde Horw
Nutzung: Wohnen und Kindergarten
Beschaffung: Eingeladener
Wettbewerb, 1. Rang

Rubrik: Wohnungsbau
Grösse: aGF: 7054 m², 
56 Wohneinheiten
Status: Projektierung
Jahr: ab 2013

Zusammenarbeit:
Fahrni Landschaftsarchitekten, Luzern

Die neuen Bauten sollten mit grösstmöglichem Respekt und unter Wahrung des öffentlichen Erholungs‐, Begegnungs‐ und Aussichtsraumes in den sensiblen Naturraum Stirnrüti integriert werden. Durch eine dichtere Anordnung der Volumen entlang der Hangkante kann die Hügelkuppe vollständig von Bauten freigehalten werden. Der spürbare Gegensatz von verdichtetem Siedlungsbereich und weitläufigem, öffentlichem Naturraum verleiht dem Eingriff eine Klarheit und räumliche Spannung. Dadurch gewinnt einerseits die Siedlung an Identität mit klarer Adressbildung, andererseits bleibt die schützenswerte Naturlandschaft intakt und wird als Aufenthaltsraum im Übergang von Siedlung zum Bireggwald räumlich gestärkt. Die Sichtbezüge in Landschaft und Pilatus bleiben dabei erhalten. Die bauliche Intervention in die Landschaft ist klar und eindeutig, mit wenigen Bauten und effizientem, einfach in die Topografie gelegtem Untergeschoss kann die Wirtschaftlichkeit gesteigert werden. Als vis à vis zum Rand des Bireggwaldes definiert die neue Gesamtvolumetrie städtebaulich einen feingliederigen, aber klaren Abschluss des Siedlungsgebietes. Mit einer leichten Ausdrehung der Volumen entlang der natürlichen Hangkante, verschmelzen die neuen Volumen die unterschiedlichen Ausrichtungen der angrenzenden Strukturen zu einem neuen Ganzen.

Die einzelnen Gebäudevolumen scheinen spielerisch geformt, sind aber präzise aus der inneren und äusseren Aussichtssituation entwickelt. Die Formen schmiegen sich um die Hangkante, verschmelzen mit ihr und muten organisch an, direkt aus der Nachbarschaft des angrenzenden Waldes gewachsen. Durch die Höhenrückstaffelungen im 1.OG bzw. Attika und dem mehrfachen Knicken der Fassaden ordnen sich die Volumen, trotz beträchtlicher Ausmasse wohltuend in die Massstäblichkeit des Ortes ein. Die entstehenden Dachflächen generieren Terrassen auf unterschiedlichen Niveaus. Trotz vielfältigen äusseren Gebäudeformen sind die inneren Strukturen geometrisch einfach, übersichtlich und klar.

> Projektdokumentation

Überbauung Stirnrüti

Ort: Stirnrütistrasse
GS 265/1650, Horw
Auftraggeber: 
Alfred Müller AG, Baar
Gemeinde Horw
Nutzung: Wohnen und Kindergarten
Beschaffung: Eingeladener
Wettbewerb, 1. Rang

Rubrik: Wohnungsbau
Grösse: aGF: 7054 m², 
56 Wohneinheiten
Status: Projektierung
Jahr: ab 2013

Zusammenarbeit:
Fahrni Landschaftsarchitekten, Luzern

Die neuen Bauten sollten mit grösstmöglichem Respekt und unter Wahrung des öffentlichen Erholungs‐, Begegnungs‐ und Aussichtsraumes in den sensiblen Naturraum Stirnrüti integriert werden. Durch eine dichtere Anordnung der Volumen entlang der Hangkante kann die Hügelkuppe vollständig von Bauten freigehalten werden. Der spürbare Gegensatz von verdichtetem Siedlungsbereich und weitläufigem, öffentlichem Naturraum verleiht dem Eingriff eine Klarheit und räumliche Spannung. Dadurch gewinnt einerseits die Siedlung an Identität mit klarer Adressbildung, andererseits bleibt die schützenswerte Naturlandschaft intakt und wird als Aufenthaltsraum im Übergang von Siedlung zum Bireggwald räumlich gestärkt. Die Sichtbezüge in Landschaft und Pilatus bleiben dabei erhalten. Die bauliche Intervention in die Landschaft ist klar und eindeutig, mit wenigen Bauten und effizientem, einfach in die Topografie gelegtem Untergeschoss kann die Wirtschaftlichkeit gesteigert werden. Als vis à vis zum Rand des Bireggwaldes definiert die neue Gesamtvolumetrie städtebaulich einen feingliederigen, aber klaren Abschluss des Siedlungsgebietes. Mit einer leichten Ausdrehung der Volumen entlang der natürlichen Hangkante, verschmelzen die neuen Volumen die unterschiedlichen Ausrichtungen der angrenzenden Strukturen zu einem neuen Ganzen.

Die einzelnen Gebäudevolumen scheinen spielerisch geformt, sind aber präzise aus der inneren und äusseren Aussichtssituation entwickelt. Die Formen schmiegen sich um die Hangkante, verschmelzen mit ihr und muten organisch an, direkt aus der Nachbarschaft des angrenzenden Waldes gewachsen. Durch die Höhenrückstaffelungen im 1.OG bzw. Attika und dem mehrfachen Knicken der Fassaden ordnen sich die Volumen, trotz beträchtlicher Ausmasse wohltuend in die Massstäblichkeit des Ortes ein. Die entstehenden Dachflächen generieren Terrassen auf unterschiedlichen Niveaus. Trotz vielfältigen äusseren Gebäudeformen sind die inneren Strukturen geometrisch einfach, übersichtlich und klar.

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