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Überbauung Malters Höfe

Ort: Zentrum Weihermatte, Malters
Auftraggeber: 
Basellandschaftliche Pensionskasse
BVG-Stiftung der Marti AG, Bern
Nutzung: Wohnen, Gewerbe, Dienstleistung
Beschaffung: Studienauftrag 1. Rang
Rubrik: Städtebau
Grösse: GF SIA 416: 40'000 m²
davon 167 Wohnungen
Status: Ausführung
Jahr: 2014-2019

Zusammenarbeit: 
freiraumarchitektur GmbH Luzern
Angelika Walthert, Bildende Künstlerin HGK, Luzern

Grundsätzlich baut das Projekt auf den Ideen und Visionen des Bebauungsplanes auf. Der Ortskern von Malters soll zu einem attraktiven und lebendigen Dorfzentrum werden. Durch neue Dienstleistungs- und Gewerbenutzungen, ein attraktives und vielfältiges Freiraumangebot sowie eine Vielzahl an neuen Wohnungen für unterschiedlichste Zielgruppen soll dies erreicht werden. Bei allen Chancen und Möglichkeiten welcher ein derartig grossflächiger Neubau des gesamten Dorfkerns mit sich bringt, lauern auch einige Gefahren. Daher wurden im Bebauungsplan vier unterschiedliche Baufelder definiert und mit diversen Vorschriften und Bebauungsregeln belegt. So wurden bereits in dieser Phase die Rahmenbedingungen für eine differenzierte Ausformulierung der einzelnen Gevierte geschaffen.

Eine nutzungsmässige und optische Durchmischung und Heterogenität, wie sie bei schrittweise gewachsenen Dorfstrukturen üblicherweise vorherrscht, ist bei zeitgleich erstellten Gebäuden nicht einfach zu erreichen. Um eine solche Durchmischung zu fördern, wurden beim Projekt für jedes Baufeld eigene Ideen und Themenschwerpunkte entwickelt. So entstanden vier Baufelder mit eigenständigen Identitäten sowie Gebäude mit unterschiedlichen Typologien und gestalterischen Attributen. Durch die volumetrische, nutzungsmässige und gestalterische Ausformulierung der Randgebiete im Osten und Westen sucht das Projekt zudem auf verschiedenen Ebenen eine Annäherung an die bestehenden Nachbarn. Die Baufelder B (Bahnlinienbegleitend) und A (Rückgrat zum grossen Dorfplatz) entwickeln dann aufgrund ihrer Lage und Funktion im Gesamtkonzept einen etwas grossmassstäblicheren und städtischeren Auftritt. Dies äussert sich sowohl durch ihre volumetrische Ausformulierung, die zugehörigen Freiräume oder auch durch ihre Materialisierung.

www.malters-hoefe.ch

> Projektdokumentation

Überbauung Malters Höfe

Ort: Zentrum Weihermatte, Malters
Auftraggeber: 
Basellandschaftliche Pensionskasse
BVG-Stiftung der Marti AG, Bern
Nutzung: Wohnen, Gewerbe, Dienstleistung
Beschaffung: Studienauftrag 1. Rang
Rubrik: Städtebau
Grösse: GF SIA 416: 40'000 m²
davon 167 Wohnungen
Status: Ausführung
Jahr: 2014-2019

Zusammenarbeit: 
freiraumarchitektur GmbH Luzern
Angelika Walthert, Bildende Künstlerin HGK, Luzern

Grundsätzlich baut das Projekt auf den Ideen und Visionen des Bebauungsplanes auf. Der Ortskern von Malters soll zu einem attraktiven und lebendigen Dorfzentrum werden. Durch neue Dienstleistungs- und Gewerbenutzungen, ein attraktives und vielfältiges Freiraumangebot sowie eine Vielzahl an neuen Wohnungen für unterschiedlichste Zielgruppen soll dies erreicht werden. Bei allen Chancen und Möglichkeiten welcher ein derartig grossflächiger Neubau des gesamten Dorfkerns mit sich bringt, lauern auch einige Gefahren. Daher wurden im Bebauungsplan vier unterschiedliche Baufelder definiert und mit diversen Vorschriften und Bebauungsregeln belegt. So wurden bereits in dieser Phase die Rahmenbedingungen für eine differenzierte Ausformulierung der einzelnen Gevierte geschaffen.

Eine nutzungsmässige und optische Durchmischung und Heterogenität, wie sie bei schrittweise gewachsenen Dorfstrukturen üblicherweise vorherrscht, ist bei zeitgleich erstellten Gebäuden nicht einfach zu erreichen. Um eine solche Durchmischung zu fördern, wurden beim Projekt für jedes Baufeld eigene Ideen und Themenschwerpunkte entwickelt. So entstanden vier Baufelder mit eigenständigen Identitäten sowie Gebäude mit unterschiedlichen Typologien und gestalterischen Attributen. Durch die volumetrische, nutzungsmässige und gestalterische Ausformulierung der Randgebiete im Osten und Westen sucht das Projekt zudem auf verschiedenen Ebenen eine Annäherung an die bestehenden Nachbarn. Die Baufelder B (Bahnlinienbegleitend) und A (Rückgrat zum grossen Dorfplatz) entwickeln dann aufgrund ihrer Lage und Funktion im Gesamtkonzept einen etwas grossmassstäblicheren und städtischeren Auftritt. Dies äussert sich sowohl durch ihre volumetrische Ausformulierung, die zugehörigen Freiräume oder auch durch ihre Materialisierung.

www.malters-hoefe.ch

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