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Wohn- und Gewerbeüberbauung

Ort: Fähriweg, Buchrain
Auftraggeber: Alfred Müller AG, Baar
Nutzung: Wohnen, Gewerbe, Dienstleistung
Beschaffung: Studienauftrag 1. Rang
Rubrik: Städtebau
Grösse: 1. Etappe: 67 Wohnungen
3'000 m² Gewerbeflächen
Status: Ausführung
Jahr: 2014 - 2019
Zusammenarbeit: Fahrni Landschaftsarchitekten, Luzern

Das Gebiet «Fahr» liegt am nördlichen Siedlungsrand der Gemeinde Buchrain. Der sanft nach Norden abfallende Hang mit den Baufeldern steht im Spannungsfeld des naturnahen Seitenkanals der Reuss und des neuen Autobahnanschlusses Buchrain. Die Ambivalenz zwischen idyllischer Natur und dynamischem Verkehr bilden den Ausgangspunkt unserer konzeptionellen Projektidee. Aus diesem Nebeneinander der Themen entwickelten wir zwei unterschiedliche Architekturstimmungen, welche eigenständige Identitäten aufbauen. Aus beiden Themenwelten entstehen Gebäude und dazugehörende Freiräume, welche zwar den jeweiligen Nutzungen und Standorten verpflichtet sind, darüber hinaus aber ein ganzheitliches und städtebauliches Ensemble bilden.

Der Standort der Gewerbebauten ist durch den nahen Bezug zum Autobahnzubringer, zur Tunneleinfahrt nach Dierikon und zu den benachbarten Parkierungsflächen geprägt. Von diesen Parametern ausgehend entwickelten wir als Ergänzung eine urbane und industriell geprägte Architektursprache, welche das Potential einer hohen Wiedererkennung beinhaltet und dadurch für Firmen und künftige Mieter zu einer attraktiven Adresse wird. Durch die Gewerbebauten abgeschirmt, liegen die Wohnzeilen im Osten des Perimeters ruhig und idyllisch am Ufer des Reusskanals. Im Dialog mit der ufernahen Natur und dem Wasser sollen amorphe, organisch leicht anmutende Gebäude entstehen, welche sich mit der geneigten Topografie verschmelzen und verankern. Die naturnahe Gestaltung der Freiräume, welche in ihrer Qualität an eine traditionelle Gartensiedlung erinnern, bildet die ideale Basis für ein familienfreundliches Wohnen.

Die Bestandesgebäude der Wohnkolonie «Fahr» sollen in einem direkten räumlichen Bezug zum Kanalufer stehen. In der Folge wird die heute stark trennende Strasse durch einen schmalen Fussweg ersetzt. Der Umraum der erhaltenswerten «Fahr»-Häuser wird zu einem parkähnlichen Freiraum zusammengefasst. Der Park grenzt unmittelbar an das Ufer des Reusskanals. Er soll eine starke eigene Identität erhalten und für alle Bewohner der Siedlung als attraktiver Begegnungs-, Spiel- und Aufenthaltsort einen Mehrwert schaffen.

> Projektdokumentation

Wohn- und Gewerbeüberbauung

Ort: Fähriweg, Buchrain
Auftraggeber: Alfred Müller AG, Baar
Nutzung: Wohnen, Gewerbe, Dienstleistung
Beschaffung: Studienauftrag 1. Rang
Rubrik: Städtebau
Grösse: 1. Etappe: 67 Wohnungen
3'000 m² Gewerbeflächen
Status: Ausführung
Jahr: 2014 - 2019
Zusammenarbeit: Fahrni Landschaftsarchitekten, Luzern

Das Gebiet «Fahr» liegt am nördlichen Siedlungsrand der Gemeinde Buchrain. Der sanft nach Norden abfallende Hang mit den Baufeldern steht im Spannungsfeld des naturnahen Seitenkanals der Reuss und des neuen Autobahnanschlusses Buchrain. Die Ambivalenz zwischen idyllischer Natur und dynamischem Verkehr bilden den Ausgangspunkt unserer konzeptionellen Projektidee. Aus diesem Nebeneinander der Themen entwickelten wir zwei unterschiedliche Architekturstimmungen, welche eigenständige Identitäten aufbauen. Aus beiden Themenwelten entstehen Gebäude und dazugehörende Freiräume, welche zwar den jeweiligen Nutzungen und Standorten verpflichtet sind, darüber hinaus aber ein ganzheitliches und städtebauliches Ensemble bilden.

Der Standort der Gewerbebauten ist durch den nahen Bezug zum Autobahnzubringer, zur Tunneleinfahrt nach Dierikon und zu den benachbarten Parkierungsflächen geprägt. Von diesen Parametern ausgehend entwickelten wir als Ergänzung eine urbane und industriell geprägte Architektursprache, welche das Potential einer hohen Wiedererkennung beinhaltet und dadurch für Firmen und künftige Mieter zu einer attraktiven Adresse wird. Durch die Gewerbebauten abgeschirmt, liegen die Wohnzeilen im Osten des Perimeters ruhig und idyllisch am Ufer des Reusskanals. Im Dialog mit der ufernahen Natur und dem Wasser sollen amorphe, organisch leicht anmutende Gebäude entstehen, welche sich mit der geneigten Topografie verschmelzen und verankern. Die naturnahe Gestaltung der Freiräume, welche in ihrer Qualität an eine traditionelle Gartensiedlung erinnern, bildet die ideale Basis für ein familienfreundliches Wohnen.

Die Bestandesgebäude der Wohnkolonie «Fahr» sollen in einem direkten räumlichen Bezug zum Kanalufer stehen. In der Folge wird die heute stark trennende Strasse durch einen schmalen Fussweg ersetzt. Der Umraum der erhaltenswerten «Fahr»-Häuser wird zu einem parkähnlichen Freiraum zusammengefasst. Der Park grenzt unmittelbar an das Ufer des Reusskanals. Er soll eine starke eigene Identität erhalten und für alle Bewohner der Siedlung als attraktiver Begegnungs-, Spiel- und Aufenthaltsort einen Mehrwert schaffen.

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