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Neubau Golfhaus

Ort: Bächtebüel, Meggen
Beschaffung: Studienauftrag 1. Rang 
Auftraggeber: Golf Meggen AG
Rubrik: Gastronomie/Hotellerie
Öffentlicher Bau
Status: Ausführung
Realisierung: 2015 bis 2017

Dem Golfhaus kommt eine grosse Bedeutung in Bezug auf seine Symbolwirkung zu. Es soll einerseits das sportliche Wahrzeichen des Golfplatzes sein und andererseits den Aspekt des Landschaftschutzes, d.h. der gestalterischen Einbindung in die sensible Lage, Rechnung tragen. Wir schlagen einen flachen, langgestreckten L-förmigen Holzbau vor, der scheinbar schwebend das neue Gesicht des Golf Meggen bildet. Das Gebäude und die vorhandene Hügelkuppe finden zu einer Symbiose als Teil der neuen Golflandschaft. Diese Geste zeugt von der Demut gegenüber der Landschaft und erreicht eine gekonnte Balance zwischen Einmaligkeit und Diskretion. Der vorfabrizierte Holzkörper des Dachgeschosses mit den Hotelzimmern wird von einer Stützenkonstruktion im Erdgeschoss und der darüberliegenden Betondecke getragen. Die Schotten des Holzbaus korrespondieren mit den Stützen der darunterlegenden Geschosse.

Das raumhaltige Dach wird mit Kupferplatten verkleidet, die durch Perforationen und Prägungen modifiziert werden. Hexagonale Perforationen zum einen, nach innen und nach aussen gewölbte Prägungen zum anderen, überlagern sich in verschiedenen Rastern. Die Fassade lässt die Aussenhaut des Gebäudes lebendig werden. Hier erscheint sie transparent, dort eher opak. Die Kupferbekleidung wird bewusst wegen der zu erwartenden lebendigen Veränderungen der Oberfläche im Verlauf des Oxidationsprozesses gewählt. Durch die Oxidation werden sich allmählich Schattierungen von Rotbraun, Gold, Blau, Schwarz bis zu Grün entwickeln; der farbliche Eindruck wird sich dabei selbst mit dem Wechsel von Licht und Schatten ständig verändern.

> Projektdokumentation

Neubau Golfhaus

Ort: Bächtebüel, Meggen
Beschaffung: Studienauftrag 1. Rang 
Auftraggeber: Golf Meggen AG
Rubrik: Gastronomie/Hotellerie
Öffentlicher Bau
Status: Ausführung
Realisierung: 2015 bis 2017

Dem Golfhaus kommt eine grosse Bedeutung in Bezug auf seine Symbolwirkung zu. Es soll einerseits das sportliche Wahrzeichen des Golfplatzes sein und andererseits den Aspekt des Landschaftschutzes, d.h. der gestalterischen Einbindung in die sensible Lage, Rechnung tragen. Wir schlagen einen flachen, langgestreckten L-förmigen Holzbau vor, der scheinbar schwebend das neue Gesicht des Golf Meggen bildet. Das Gebäude und die vorhandene Hügelkuppe finden zu einer Symbiose als Teil der neuen Golflandschaft. Diese Geste zeugt von der Demut gegenüber der Landschaft und erreicht eine gekonnte Balance zwischen Einmaligkeit und Diskretion. Der vorfabrizierte Holzkörper des Dachgeschosses mit den Hotelzimmern wird von einer Stützenkonstruktion im Erdgeschoss und der darüberliegenden Betondecke getragen. Die Schotten des Holzbaus korrespondieren mit den Stützen der darunterlegenden Geschosse.

Das raumhaltige Dach wird mit Kupferplatten verkleidet, die durch Perforationen und Prägungen modifiziert werden. Hexagonale Perforationen zum einen, nach innen und nach aussen gewölbte Prägungen zum anderen, überlagern sich in verschiedenen Rastern. Die Fassade lässt die Aussenhaut des Gebäudes lebendig werden. Hier erscheint sie transparent, dort eher opak. Die Kupferbekleidung wird bewusst wegen der zu erwartenden lebendigen Veränderungen der Oberfläche im Verlauf des Oxidationsprozesses gewählt. Durch die Oxidation werden sich allmählich Schattierungen von Rotbraun, Gold, Blau, Schwarz bis zu Grün entwickeln; der farbliche Eindruck wird sich dabei selbst mit dem Wechsel von Licht und Schatten ständig verändern.

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