ZurückZurückZurück

Wohnüberbauung, Schenkon

Testplanung auf Einladung, 3. Rang
Ort: Obstgarten, Schenkon
Auftraggeber: Gemeinderat Schenkon
Grösse: 50 Wohneinheiten
Landschaftsarchitektur: Hänggi Basler, Bern
Bauphysik: Martinelli+Menti AG, Luzern
Jahr: 2011

Wohnüberbauung, Schenkon

Das Areal liegt in einer Landschaftskammer, welche sich auf der einen Seite durch die Topographie von der Strasse abgrenzt. Auf der anderen Seite bildet die Ufervegetation eine natürliche Grenze. Die Qualität liegt im Wohnen im Grünen in einem überschaubaren Rahmen.

Die Häuser bilden Reihen und Zwischenräume. Diese Zwischenräume werden in Garten- und Strassenräume unterschieden. Die Bewegungsräume werden klar von den privaten Aussenräumen getrennt so erhält die Überbauung eine nutzungsgerechte Zonierung. Die Strassenräume sind von der Bewegung und von der Begegnung geprägt. Sie dienen zur Erschliessung. Die Strassen sind Orte der sozialen Kontakte und Spielräume. Die Gartenräume sind dagegen Orte des Rückzuges. Kleine Spazierwege führen hindurch und vernetzen die Siedlung in jede Richtung. Die Gartengrenzen sind mit geschnittenen Hecken ausgebildet. Zwischen den Gartenräumen und den Strassenräumen vermitteln halböffentliche Grünräume. Rasenböschungen mit Stufen vermitteln zwischen den unterschiedlichen Niveau. Dazwischen liegen kleine Baumbestände. Entlang des Baches entsteht ein Spazierweg. Die Zugänglichkeit des Baches wird mit Stufen und kleinen Plätzen ermöglicht. Die Uferbestockung wird punktuell ausgelichtet. So entsteht eine höhere Differenzierung der Lebensräume am Bach. Zudem kann eine visuelle Vernetzung zwischen den beiden Ufern erreicht werden.

Wohnüberbauung, Schenkon
to top