Studienauftrag Florastrasse West, Reinach | GKS Architekten AG

FLOR_Visu1 FLOR_Visu1
FLOR_Visu2 FLOR_Visu2
FLOR_Schwarzlan FLOR_Schwarzlan
FLOR_Situation FLOR_Situation
FLOR_EG_ohnePiktos FLOR_EG_ohnePiktos
FLOR_Grundrisse FLOR_Grundrisse
FLOR_Grundrisse2 FLOR_Grundrisse2
FLOR_Ansichten FLOR_Ansichten
FLOR_Schnitte FLOR_Schnitte
FLOR_Fassade FLOR_Fassade
FLOR_HH FLOR_HH
FLOR_Axo FLOR_Axo
FLOR_Grafik FLOR_Grafik
FLOR_Visu3 FLOR_Visu3
Studienauftrag Florastrasse West Reinach

Drei unterschiedliche und mehrspännige Wohnhäuser rahmen zusammen mit dem Migros-Gebäude in Reinach einen grosszügigen Binnenraum. Eine zentrale Fussgängerachse verbindet die neue Siedlung mit der Bahnhaltestelle Reinach Nord. Diese wird zum Begegnungsraum und schafft eine selbstverständliche Adressierung mit einladenden Vorzonen für die Gebäude. Herzstück der Anlage ist der grosszügige Parkraum durch den auch die Hauptwegeverbindung führt und der ebenso eine Vielzahl an Angeboten und Flächen zur freien Aneignung beinhaltet.

Die drei Baukörper sind individuell und spezifisch auf die jeweiligen Standorte und deren Bedingungen geformt. Das westliche gelegene Volumen des hohen Hauses gliedert sich in drei Teile mit unterschiedlichen Höhen. Seine grösste Höhenentwicklung von 30 Meter entfaltet das Haus zur Bahnlinie und staffelt sich zum Binnenraum auf die Höhe der benachbarten Bauten ab. Der nördlich gelegene urban wirkende Baukörper schafft den Abschluss des Areals und definiert den Strassenraum gegen Osten. Das süd-östliche Haus markiert mit seinen zwei unterschiedlichen Schenkeln den Eckpunkt der Bebauung. Die Differenzierung der drei Häuser schafft unverwechselbare Identitäten und unterschiedliche Wohnqualitäten. Die reichhaltigen Formen gliedern die Gebäude in die Massstäblichkeit des Quartiers ein und ermöglichen vielschichtige und überraschende Sichtweisen und Bezüge. Die fein austarierte Formgebung der grösseren und mehrspännigen Strukturen schafft zusammen mit der Setzung optimal ausgerichteten Wohnraum. In ihrer äusseren Erscheinung differenzieren sich die Häuser und vermeiden bewusst ein gleichartiges und damit grossmassstäblich urban wirkendes Bild der Bebauung. Die Fassadengestaltung der drei Gebäude ist eine Ambivalenz von wiederkehrenden und sich unterscheidenden Elementen. Die Grundgliederung und Rhythmisierung mit feinen horizontalen Linien geben allen Fassaden der Siedlung ihren übergeordnet zusammenhängenden Halt.

«HausHoch»
Studienauftrag Florastrasse West, Reinach AG
2023, ohne Rang

Auftraggeberin: Creafonds AG, Sursee
Landschaftsarchitektur: Appert Zwahlen Partner, Cham
Beratung Konstruktion: Wilma, Leutwil
Visualisierungen: PYXEL, Luzern