Studienauftrag Entwicklung Seefeld, Seebad, Seeufergebiet, Horw | GKS Architekten AG
Das neu gestaltete Seefeld schafft ein Nebeneinander von geschützter Natur, ruhiger Erholung und aktiven Freizeitnutzungen. Als Ganzes entsteht ein vielschichtiges Konglomerat, welches durch die landschaftlichen Strukturen des Seeufers und der Gewässerräume gegliedert und vereint wird. Die Angebote und Aktivitätsspots für Erholungsuchende verteilen sich auf vier Bereiche: Das Seebad mit Parkanlage, die Freizeitanlagen beim Vereinsgebäude, der Naturspielpark Rankried und die Naturbeobachtungspfade im Steinibachried. Die Angebote sprechen unterschiedliche Nutzergruppen an und können durch die räumliche Aufteilung unabhängig voneinander genutzt werden. Die Flächen und Anlagen für die Erholung sind frei gestaltet und integrativer Teil der Park- und Naturlandschaft.
Die Arrondierungen der Nutzungen führt zu einer Vergrösserung der Naturflächen. Eine natürliche Uferlinie, Übergangsbereiche, Naturzonen und Saumbereiche ermöglichen eine ökologische Vernetzung und ein authentisches Naturerlebnis. Erholung und Natur fügen sich ineinander.
Entlang der Gewässer werden landseitige Vernetzungsachsen ausgebildet. Zusätzliche Kleinstrukturen wirken als Trittsteinbiotope. Sie bilden Rückzugsorte, Sonnenplätze, Nahrungsplätze, Überwinterungsorte usw. Die landseitigen ökologischen Aufwertungsmassnahmen fördern die Vernetzung der Lebensräume am See mit den terrestrischen Lebensräumen am und im Siedlungsraum. Der Naturraum soll für die Bevölkerung in einem begrenzten Rahmen zugänglich sein, auf Naturpfaden lässt sich die Fauna des Riedes beobachten.
Zusammenarbeit: freiraumarchitektur gmbh, Luzern
Graber Allemann Landschaftsarchitektur GmbH, Pfäffikon